Was hier wieder los war.

Aus dem angekündigten „morgen“ sind jetzt doch beinahe 2 1/2 Wochen geworden. Das war so eigentlich nicht geplant, aber jetzt:

Die letzten Wochen einschließlich Rund um Köln waren ziemlich turbolent und das größtenteils im negativen Sinne, manchmal ist halt mehr als nur der Wurm drin, da sind Wurmgeschwader unterwegs.

Nun aber mal von vorne, eine kurze Review: Rund um Köln war ja, wie ihr sicherlich schon auf der Teamwebsite gelesen habt (da gibts übrigens auch alle RuK Bilder zu bestaunen), für mich ganz und gar nicht zufriedenstellend. Die Beine wären Ostermontag durchaus in der Lage gewesen ganz vorne mitfahren zu können. Leider haben mir die zwei Beinahestürze und die anfängliche Harakiri-Fahrweise den Zahn gezogen. Mit Verdacht auf Defekt musste ich sogar in Bechen kurz anhalten, zum Glück war jedoch alles noch ganz, bloß ab da war die 1 Gruppe entgültig weg. Den Rest kennt ihr ja: Beine Top, v.a. an den Bergen, Platzierung Flopp, da am Ende als Krönung auch noch eingebaut gewesen. Manchmal soll es einfach nicht sein.

Nach der Enttäuschung bei Rund um Köln kam direkt die nächste Hiobsbotschaft: Absage der TOUR Trans-Austria, dem eigentlichen Saisonhöhepunkt, durch den Veranstalter. Jetzt war die Stimmung absolut im Keller, das Angebot auf die Trans-Alp umzusteigen habe ich nach langem Überlegen letztlich doch ausgeschlagen, da ich keinen adäquaten Teampartner finden konnte. Jetzt ist Umdenken angesagt, von Rundfahrt zu mehreren Eintagesrennen in und um die Alpenregion. Näheres zu dem geänderten Rennprogramm erfahrt ihr in den nächsten Tagen hier.

Zwischenzeitlich ist auch meine Zivildienstzeit ausgelaufen und ich habe nun wieder mehr Zeit mich aufs Training zu konzentrieren, was bis jetzt auch ganz gut läuft, obwohl der Stress momentan nur wenig abgenommen hat, weil mein Vater gerade auch noch im Krankenhaus liegt und ich fast jeden Tag vorbeischaue. Der typische Tagesablauf ist z.Z. „Aufstehen,Frühstück,Training,Krankenhaus,Essen,ab ins Bett„.

Trotz alle dem kann ich mit dem momentanen Training eigentlich zufrieden sein. Am 1. Mai habe ich es vorgezogen eine weitere längere Trainingseinheit einzulegen, anstatt beim Traditionsrennen „Rund um den Henninger Turm“ zu starten. Dazu konnte ich glücklicherweise die RTF von Staubwolke Refrath nutzen, die an diesem Tag durchs Bergische führte. Zwei Tage später, am Sonntag vor einer Woche, habe ich die RTF des RSV Euskirchen mitgenommen, die quer durch die Eifel ging und einiges an Höhenmeter in sich hatte. Trotzdem stand am Ende, nach 117 km, ein ganz akzeptabler Trainings-Schnitt auf der Uhr. Weiterer Vorteil dieses Tages, man konnte schoneinmal erahnen, was einen kommenden Sonntag beim Rennen über 111 km, von Gerolstein durch die Eifel erwartet. Und ich muss sagen: Ich bin zuversichtlich, trotz der relativ dicken Beine momentan bedingt durch die letzten Tage, in denen neben dem spezifischen Training auch die ein oder andere KA-Einheit im Studio auf dem Plan stand.

Das wars erstmal für heute, in den nächsten Stunden gibts auch nochmal was neues zum Gucken. Werd mich auch ab jetzt wieder regelmäßiger melden. Versprochen ;)

Abschließend noch zwei Tipps: Guckt in den nächsten Tagen nocheinmal bei den Terminen rein und wo wir grad beim Gucken sind: Der Giro läuft täglich ab 15.00 Uhr LIVE auf Eurosport.

Bis dann, ride on.

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